Stellungnahme der UNi Ratekau zur Festen
Fehmarnbeltquerung und der Schienenhinterlandanbindung:

 

Die UNi-Ratekau ist gegen den Bau einer
festen Fehmarnbeltquerung.

Weil es für den Personenverkehr bereits eine leistungsfähige, nicht ausgelastete Fährverbindung über den Fehmarnbelt, sowie eine bisher ebenfalls nicht
ausgelastete Güterverkehrsverbindung nach Skandinavien über die Jütlandstrecke und den Großen Belt gibt.

 

Durch dieses unsinnige Bauwerk wird die Ostsee und
alles Leben in ihr unnötig gefährdet bzw. zerstört.

Die UNi-Ratekau ist gegen Ausbau / Neubau der
Schienenhinterlandanbindung, und lehnt die Teilnahme an der Entwicklung einer solchen Verbindung ab.

 
Weil sie aus den o. a. Gründen nicht notwendig ist, erhöhte Gesundheitsbelastung durch Lärm für die Menschen bedeuten, Arbeitsplätze vernichten und wertvolle Umwelt und Natur zerstören würde.

 

 

Die UNi-Ratekau lehnt eine Einteilung, der von möglichen Trassenvarianten betroffenen Gebiete in schützenswerte und weniger schützenswerte Bereiche ab.

 

Weil die Bewertung von potentiellen Trassenvarianten nach
der Überlegung, wer, wie viele oder was schützenswerter ist, menschenverachtend und unwürdig ist. Die Forderung, Mensch und Umwelt vor den gesundheitsschädlichen und zerstörerischen Folgen einer Güterverkehrstrasse zu
bewahren, gilt für alle Menschen und die gesamte betroffene Region.