Wegen des neuen Datenschutzgesetzes der EU DSGVO wird die Satzung überarbeitet. 24.5.18

Satzungsänderung vom 24.11.2015

Auf der Jahresmitgliederversammlung am 24.11.2015 wurde eine Satzungsänderung beschlossen. Die Zahl der Beisitzer_innen im Vorstand wurde von vier auf eine_n reduziert.

Umwelt- und Naturschutzinitiative Ratekau e.V. - Satzung

Satzung

 

§ 1 (Name und Sitz)

 

Der Verein führt den Namen „Umwelt- und Naturschutz Initiative Ratekau“ (kurz: UNi-Ratekau).

Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und trägt dann den Zusatz „e.V.“. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Der Sitz des Vereins ist Ratekau.

 

§ 2 (Geschäftsjahr)

 

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. 

 

§ 3 (Zweck des Vereins)

 

Zweck des Vereins ist die Förderung und Erhaltung des Umwelt- und Naturschutzes in der Gemeinde Ratekau. Weiterer Zweck ist auch die Förderung der Anerkennung von geschützten Gebieten nach den umwelt- und naturschutzrechtlichen Bestimmungen. Ebenso ist Zweck der Schutz der Fauna und Flora in der Gemeinde Ratekau vor nachteiligen Beeinträchtigungen, so zum Beispiel durch Baumaßnahmen.

 

Der Satzungszweck kann verwirklicht werden durch die aktive Maßnahmen und Aktionen zur Förderung des Umweltschutzes in der Gemeinde, Durchführung von Aktionen zur Aufklärung von Einwohnern über Naturschutz- und FFH-Gebiete, über Lärmschutz und Emissionen durch die  geplante Bahntrassenführung, über die nachteiligen Auswirkungen der Fehmarn-Belt-Querung und ihrer geplanten Hinterlandanbindung auf den Umwelt- und Naturschutz und die Lebensqualität der Einwohner. Ferner wird der Zweck erreicht durch wissenschaftliche Informationsveranstaltungen zum Thema Umwelt- und Naturschutz in der Gemeinde Ratekau und über Lärm und gesundheitliche Auswirkungen. Unter anderem soll eine Erweiterung der Trasse auf dem Gebiet der Gemeinde Ratekau verhindert werden.

 

Der Verein ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

 

Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus den Mitteln der Körperschaft. Es darf keine
Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.
 

 

§ 4 (Politische Neutralität)

 

Der Vereinist politisch, konfessionell und weltanschaulich neutral.

 

 

§ 5 (Erwerb der Mitgliedschaft)

 

Vereinsmitglieder können natürliche Personen oder juristische Personen werden.  Der Aufnahmeantrag ist schriftlich zu stellen. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand. Gegen die Ablehnung, die keiner Begründung bedarf, steht dem/der Bewerber/in die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die endgültig entscheidet. 

 

§ 6 (Beendigung der Mitgliedschaft)

 

Die Mitgliedschaft endet durch Austritt, Ausschluss, Tod oder Auflösung der juristischen Person.

Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber einem vertretungsberechtigten Vorstandsmitglied. Die schriftliche Erklärung muss mit einer Frist von einem Monat jeweils zum Ende des Geschäftsjahres gegenüber dem Vorstand erklärt werden.



Ein Ausschluss kann nur aus wichtigem Grund erfolgen. Wichtige Gründe sind insbesondere ein die Vereinsziele schädigendes Verhalten, die Verletzung satzungsmäßiger Pflichten oder  Beitragsrückstände von mindestens einem Jahr. Über den Ausschluss entscheidet der Vorstand. Gegen den Ausschluss steht dem Mitglied die Berufung an die Mitgliederversammlung zu, die schriftlich binnen eines Monats an den Vorstand zu richten ist. Die Mitgliederversammlung entscheidet im Rahmen des Vereins endgültig. Dem Mitglied bleibt die Überprüfung der Maßnahme durch die Anrufung der ordentlichen Gerichte vorbehalten. Die Anrufung eines ordentlichen Gerichts hat aufschiebende Wirkung bis zur Rechtskraft der gerichtlichen Entscheidung. 

 

§ 7 (Beiträge)

 

Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe der Beiträge und deren Fälligkeit
bestimmt die Mitgliederversammlung.
 

 

§ 8 (Organe des Vereins)

 

Organe des Vereins sind

            die Mitgliederversammlung

            der Vorstand.

 

 

§ 9 (Mitgliederversammlung)

 

Die Mitgliederversammlung ist das oberste Vereinsorgan. Zu ihren Aufgaben gehören insbesondere die Wahl und Abwahl des Vorstands, Entlastung des Vorstands, Entgegennahme der Berichte des Vorstands, Wahl der Kassenprüfer/innen, Festsetzung von Beiträgen und deren Fälligkeit, Beschlussfassung über die Änderung der Satzung, Beschlussfassung über die Auflösung des Vereins, Entscheidung über Aufnahme und Ausschluss von Mitgliedern in Berufungsfällen sowie weitere Aufgaben, soweit sich diese aus der Satzung oder nach dem Gesetz ergeben.



Mindestens einmal im Jahr findet eine Mitgliederversammlung statt.



Der Vorstand ist zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung verpflichtet,
wenn mindestens ein Drittel der Mitglieder dies schriftlich unter Angabe von Gründen verlangt.



Die Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer Frist von vier Wochen schriftlich unter Angabe der Tagesordnung einberufen. Die Frist beginnt mit dem auf die Absendung des Einladungsschreibens folgenden Tag. Das Einladungsschreiben gilt als den Mitgliedern zugegangen, wenn es an die letzte bekannte Anschrift gerichtet war.

 

Die Tagesordnung ist zu ergänzen, wenn dies ein Mitglied bis spätestens eine Woche vor dem angesetzten Termin schriftlich beantragt. Die Ergänzung ist zu Beginn der Versammlung bekannt zu machen. 



Anträge über die Abwahl des Vorstands, über die Änderung der Satzung und über die Auflösung
des Vereins, die den Mitgliedern nicht bereits mit der Einladung zur Mitgliederversammlung zugegangen sind, können erst auf der nächsten Mitgliederversammlung beschlossen werden.

 

Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienen Mitglieder beschlussfähig.

 

Die Mitgliederversammlung wird von einem Vorstandsmitglied geleitet.   

Zu Beginn der Mitgliederversammlung ist ein Schriftführer zu wählen.

 

Jedes Mitglied hat eine Stimme. Das Stimmrecht kann nur persönlich oder für ein Mitglied unter Vorlage einer schriftlichen Vollmacht ausgeübt werden.



Bei Abstimmungen entscheidet die einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen.



Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins können nur mit einer Mehrheit von 2/3 der
anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
 

Stimmenthaltungen und ungültige Stimmen bleiben außer Betracht.



Beschlüsse können auch im schriftlichen Verfahren gefasst werden. Für die Durchführung des
schriftlichen Verfahrens muss jedem Mitglied die Beschlussvorlage an die dem Verein zuletzt mitgeteilte Adresse zugegangen sein.



Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll anzufertigen, das vom Versammlungsleiter und dem Schriftführer zu unterzeichnen ist. 

 

§ 10 (Vorstand)

 

Der Vorstandim Sinn des § 26 BGB besteht aus dem/der 1. und 2. Vorsitzenden und einem/r
Kassierer/Kassiererin sowie einem_r Beisitzer/innen. Sie vertreten den Verein einzeln gerichtlich und außergerichtlich.



Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von zwei Jahren gewählt.



Vorstandsmitglieder können nur Mitglieder des Vereins werden.



Wiederwahl ist zulässig.



Der Vorstand bleibt so lange im Amt, bis ein neuer Vorstand gewählt ist.



Bei der Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstand.

 

 

§ 11 (Kassenprüfung)

 

Die Mitgliederversammlung wählt für die Dauer von einem Jahr zwei Kassenprüfer/innen. Diese dürfen nicht Mitglied des Vorstands sein. Wiederwahl ist zulässig.

 

 

§ 12 (Auflösung des Vereins)

 

Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall der steuerbegünstigten Zwecke fällt
das Vermögen der Körperschaft zu gleichen Teilen an den BUND und den Nabu, die es nur für gemeinnützige Zwecke verwenden dürfen.

 

 

Ratekau, im Oktober 2009

Änderung vom 24. November 2015