Kommentare und Pressestimmen zu den Sitzungen des Dialogforums

Dialogforum - 5. Sitzung am 20.06.2012

 

Das Bekenntnis des Herrn Staatssekretär Nägele zum Ja der Landesregierung zur Festen Fehmearnbeltquerung, bei dem kein Wort zur Forderung nach der im Koalitionsvertrag festgeschriebenen Neubewertung des Gesamtprojektes fiel, war für viele überraschend. In der Zwischenzeit wurde von allen möglichen Seiten, auch der des Herrn Albig, darauf verwiesen, dass die Neubewertung immer noch als Forderung an den Bund bestehen bleibt. Das Signal aber, das dort auf der Sitzung des Dialogforums  gegeben wurde, ist eindeutig, und wurde auch in der Presse entsprechend gewürdigt. Auch mit der neuen Landesregierung werden die echten Beltquerungsgegner keine Ansprechpartner finden die bereit sind, das Projekt kritisch zu betrachten.

 

Weniger überraschend für uns war hingegen die immer deutlicher werdende Kursänderung der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. Bei so massiver Forderung nach einer Güterverkehrstrasse an der Autobahn wirken die vereinzelten Bekenntnisse der Allianz-Vertreter_innen gegen das Gesamtprojekt eher peinlich.

Jede_r macht, was er/sie für richtig hält. Konsequent wäre es jedoch, wenn diese Vereinigung von Bürgerinitiativen, die im Dialogforum einmal die Projektgegner vertreten hat, sich einen Namen geben würde, der dem von ihnen vertretenen  Ziel entspricht. Zum Beispiel: Allianz für eine sozialverträgliche Trassenvariante.

 

Pressestimmen:

NDR - Bahn-Gutachten fehmarnbelt.pdf
PDF-Dokument [133.5 KB]

Dialogforum - 4. Sitzung am 10.05.2012

 

Zur 4. Sitzung des Dialogforums gab es einige Pressestimmen.

 

Wir von der UNi-Ratekau haben diese Sitzung in einem vereinsinternen "Viewing" verfolgt und sahen uns in unserer Einschätzung bezüglich der fehlenden Sinnhaftigkeit des Forums bestätigt.

 

Besonders erschüttert hat uns allerdings die jetzt öffentlich gemachte "Erweiterung" der Ziele der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung. Sie kämpft offenbar nunmehr auch für die Prüfung spezieller Trassenvarianten für den Güterverkehr.

 

Wir von der UNi-Ratekau haben uns immer dagegen ausgeprochen, frei nach dem St.Florians-Prinzip die Verlegung der Strecke zu fordern. Aus diesem Grund sehen wir das ebenfalls als Bestätigung für unseren Schritt, auch aus der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung auszusteigen.

 

 

Pressestimmen

LN v. 12.05.2012 - I.pdf
PDF-Dokument [164.0 KB]
LN v. 12.05.2012 - II.pdf
PDF-Dokument [249.6 KB]
Kieler Nachrichten 11.05.2012.pdf
PDF-Dokument [278.8 KB]