2. Sitzung des Dialogforums am 30.11.2011 in Oldenburg

Public Viewing in Ratekau

 

Die UNi Ratekau hat mit Unterstützung der Verwaltung der Gemeinde Ratekau, am Mittwoch, dem 30. November 2011, ein Public Viewing im Bürgersaal des Rathauses in Ratekau angeboten.

20 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben die Sitzung im Ratekauer Rathaus verfolgt.

Zum Beginn verlas der Sprecher, Dr. Jessen, die Fragen, die ihm in der  vorher durchgeführten Bürgerfragestunde gestellt wurden. Er erwähnte auch unsere Public-Viewing Veranstaltung, was im Rathaus begeistert aufgenommen wurde. Leider verlas er nicht alle unsere Fragen. Aber wir werden gespannt auf die Antworten schauen. Die gesammelten Fragen der Bürgerfragestunde sollen auf die Internetseite des Heimatbundes gestellt werden, und dort sollen auch die Antworten der Adressaten eingesehen werden können.

 

Damit Interessierte nicht immer den Umweg über die Internetseite des Heimatbundes nehmen müssen, berichtete die auf der ersten Sitzung ins Leben gerufene AG Internet über ihre Arbeit. Es wurde beschlossen, weitere Angebote für die Erstellung einer Internetseite einzuholen. Dafür haben Madeleine Will und Christian Flöter von der UNi-Ratekau einen Anforderungskatalog erarbeitet, der vom Sprecher der AG Internet ausdrücklich als hochproffessionell gelobt wurde. Das hat uns von der UNi natürlich alle sehr gefreut. Zum Glück wurde der weiteren Empfehlung der Arbeitsgruppe, den LiveStream abzuschalten, nicht gefolgt. Das wäre auch ein herber Rückschlag für die vielbeschworene Transparenz des Dialogforums. Man verständigte sich darauf , abzuwarten, ob mit der Zeit mehr Zuschauer den LiveStream nutzen, um dann erneut zu diskutieren, ob und wie der LiveStream fortgeführt werden sollte. 



Hauptsächlich ging es in dieser Sitzung dann um den Bericht der AG "Ausbau B207/E47". Das betraf nun nicht unbedingt die Gemeinde Ratekau, bot aber einen guten Eindruck, wie intensiv sich die Beteiligten im Dialogforum mit den Aspekten des Ausbaus dieses Teils der Hinterlandanbindung der festen Fehmarnbeltquerung beschäftigten.

 

Spannender war dann schon die Diskussion über die Themenauswahl. Hier wurde die Hauptforderung der Allianz gegen eine feste Fehmarnbeltquerung nach einer umfassenden Projektevaluierung intensiv besprochen und bekam erfreulicherweise aus dem Kreis der Beteiligten deutlichen Zuspruch. Ein Beschluss wurde hierüber leider nicht gefasst. Es wurde aber die Bildung einer offenen Arbeitsgruppe festgelegt, die sich mit der Themenauswahl und der Reihenfolge der Bearbeitung beschäftigen soll.

 

Nach zweieinhalb Stunden beendete Dr. Jessen die Sitzung, und die 12 interessierten Bürgerinnen und Bürger unserer Gemeinde verliessen das Rathaus, gut versorgt mit Informationen, Heiß- und Kaltgetränken, Süssigkeiten, Salzigkeiten und Obst.

Und über die  "kleine Überraschung" haben sich auch alle gefreut!