Die Beltretter

Die Bürgerinitiativen und Vereine gegen die Feste Fehmarnbeltquerung haben sich unter dem Dach der Beltretter zusammengetan und bekämpfen das Projekt jetzt mit professioneller medialer Unterstützung.
 
Die Beltretter haben nicht nur ein tolles Logo und richtig gute Plakatmotive, sondern auch ein nicht zu übersehendes Zeichen für den Widerstand entwickelt: das himmelblaue Beltretterkreuz, das immer öfter an Häusern, Gartenzäunen, Strassen und Plätzen zu sehen ist.
Dieses blaue Kreuz steht für den Widerstand gegen den Bau des Tunnels durch den Fehmarnbelt
 
Macht mit, unterstützt uns und stellt auch so ein blaues Kreuz auf.
 
Es ist ganz leicht selbst hergestellt, die Bauanleitung ist hier zu finden http://www.ratekau-wehrt-sich.de/
 
Die Aktiven der Bürgerinitiative  Ratekau-wehrt-sich bauen auch gern ein Kreuz für Euch. 
Einfach anrufen unter 0170-6811832 oder per E-Mail info@ratekau-wehrt-sich.de bestellen.

An alle Unterstützerinnen und Unterstützer unserer

Petition gegen den Bau der Festen Fehmarnbeltquerung.

Am Ende des 4. September 2014 haben 13.407  Menschen mit ihrer Unterschrift die Aufhebung des Staatsvertrags mit Dänemark gefordert. Die Zeichnungsfrist der Petition ist nun beendet, und wir planen die weiteren Schritte.

Wir aktiven Bürgerinitiativen und Vereine in Lübeck und Ostholstein sind dankbar für diese starke Unterstützung und gehen den Weg des Widerstands weiter. Denn entgegen anderslautender Meldungen in der Presse, ist der Bau der Festen Fehmarnbeltquerung nach wie vor nicht gesichert. Diese Meldungen sollen nur verunsichern. Auch die Dänen haben ihr Genehmigungsverfahren noch nicht abgeschlossen, der Tunnelbau kann also noch gar nicht beginnen. Und auch in Dänemark werden die kritischen Stimmen lauter. Ebenso wie bei uns immer mehr Menschen realisieren, dass sich ihr Leben durch jahrelange Baggerarbeiten in der Ostsee und steigenden Verkehrslärm stark verändern wird.

Diese wachsende Kritik an der Festen Fehmarnbeltquerung werden wir mit der Übergabe unserer Petition an die Bundeskanzlerin unterstreichen. Wir haben eine Terminanfrage ans Kanzleramt gesandt, deren Antwort noch aussteht. Wie versprochen werden wir uns melden, sobald wir eine Reaktion erfahren haben.

 

Details zur Übergabe und zum „Rahmenprogramm“ teilen wir Ihnen rechtzeitig mit. Vielleicht haben Sie ja Zeit und Gelegenheit, sich uns anzuschließen, wenn wir nach Berlin fahren.

 

Nochmals danke für Ihre Hilfe!

Kerstin Fischer

 

 

Die UNi-Ratekau e.V. kämpft seit mehr als 3 Jahren gegen das Projekt Feste Fehmarnbeltquerung. Es ist ein ökologisch wie ökonomisch überflüssiges Projekt, das für seinen fragwürdigen Nutzen viel zu viel zerstört! Gesundheit, Arbeitsplätze, Umwelt und Natur stehen auf dem Spiel. Und das alles für 1 Stunde Zeitgewinn bei der Fahrt von Hamburg nach Kopenhagen. Noch besser ist das Argument vom Zusammenwachsen Europas. Das Zusammenwachsen Europas findet in den Köpfen der Menschen statt. Nicht auf Strasse und Schiene, wenn es längst funktionierende Verkehrswege gibt.  

 

Weil der ganze Sachverhalt sehr komplex und schwer verständlich ist, und weil der geschlossene Staatsvertrag für viele Menschen eine Verpflichtung darstellt, die nicht gebrochen werden sollte, ist der Rückhalt bei den Ratekauerinnen und Ratekauern bisher recht verhalten geblieben. Wir bleiben bei unserer Ablehnung des Gesamtprojektes. Die weitergehende Arbeit in Sachen Bürgerinformation und -mobilisation findet nun aber in der neu gegründeten Bürgerinitiavtive

 

Ratekau wehrt sich -

keine Güterzüge durch unsere Gemeinde

 

statt.

 

Nachdem die Bahn ihre Vorzugstrasse, den Ausbau der Bestandstrasse, veröffentlicht hat, fordern die Bädergemeinden, unterstützt von Kreis und Land die Verlegung der Güterverkehrstrasse an die Autobahn. Das bedeutet, dass in Ratekau und Luschendorf die Güterzüge durch die Dörfer, in Sereetz, Techau und Pansdorf an dem Ortsrändern vorbei fahren. Auch die anderen Trassenvarianten sind nicht besser und die veröffentlichten Schalluntersuchungen lassen Schlimmstes befürchten.

Darum:

Unterstützen Sie diese neue Bürgerinitiative. Sie braucht Ihre Hilfe!



Zeigen Sie deutlich, dass es Ihnen nicht egal ist, wenn der zukünftige Güterbahnverkehr durch unsere Gemeinde rauscht.

 

Machen Sie allen Verantwortlichen in Land und Bund klar was Sie davon halten, wenn "sozialverträglich und siedlungsfern" bedeutet, dass  die Güterzüge durch Ihren Ort fahren.

 

Mehr Info erhalten Sie hier: www.ratekau-wehrt-sich.de

 



Das Projekt "Feste Fehmarnbeltquerung"

Das Königreich Dänemark plant ab 2014 den Bau einer 5 Milliarden Euro teuren Tunnelverbindung zwischen dem dänischen Rödby und Puttgarden auf deutscher Seite.



Der 18 Km lange Tunnel soll mit vier Fahrspuren und zwei Eisenbahngleisen gebaut werden. Zukünftig soll auch wieder Güterverkehr über die Schienenstrecke rollen.

 

Deutschland hat sich mit dem Staatsvertrag verpflichtet, die Schienenstrecke zwischen Hamburg und Puttgarden und die Autobahn auszubauen.

Den deutschen Steuerzahler wird dies laut Bundesrechnungshof ca. 1,7 Mrd. Euro kosten. Folgekosten, wie der Ausbau der einspurigen Fehmarnsundbrücke, notwendige neue Bahnunter-/überführungen, neue Bahnhöfe usw. sind darin noch nicht enthalten.